Wer war Mathias Bauer?

Mathias Bauer (geboren am 10.07.1917 in Perjamosch, Rumänien, gestorben am 07.01.2009 in Bad Wildungen) war der erste Rektor einer eigenständigen Förderschule in Bad Wildungen. Von 1969-1979 versah er sein Amt mit größtem Engagement für die ihm anvertrauten Kinder und Jugendlichen. Leitbild für sein Werk war ihm, frei nach Christian Morgenstern, der Ausspruch: „Wer die Schüler liebt, wird sie verstehen. Wer sie verachtet - nicht einmal sehen.“ Diese Zugewandtheit zum Kind ist die Grundlage aller Arbeit an der heutigen Mathias-Bauer-Schule.

Schülervideo zur Umbenennung


Impressionen der Umbenennungsfeier

Die neuen Schul T-Shirts waren rechtzeitig da,
die Klassen 1-5 spielten und sangen ein eigenes Lied nach der Melodie der Vogelhochzeit,
die Tanz AG führte etwas vor,
der Schulchor sang "We are the World"…
im Schneegestöber wurden Luftballons steigen gelassen…
und sogar die Tischdeko war eigens für die Umbenennungsfeier gestaltet worden.


Presseartikel

HNA, 22.2.2010

Aus Veit-Weinberg-Schule wurde Mathias-Bauer-Schule

Bad Wildungen. „Unser Motto jetzt und auf Dauer, wir starten durch mit Mathias Bauer“ – so sangen Kinder zur Begrüßung der Gäste eines Festaktes zur Umbenennung ihrer Schule in „Mathias-Bauer-Schule“.
Die Schüler der Veit-Weinberg-Schule hatten auch einen Film mit einer Umfrage gedreht. Wer ist denn dieser Mathias Bauer? Rektorin Iris Paltinat hat die Frage beantwortet und auch erklärt, warum es zur Umbenennung der Schule gekommen ist: Leider habe sie den Namensgeber nicht persönlich kennen gelernt, „aber es muss ein wundervoller Mensch gewesen sein, so voll Elan und kindzentrierter Pädagogik.“
Paltinat sagte: Wir sind eine Schule für Kinder und Jugendliche, die versucht, ihnen Heimat zu geben, die gemeinsam mit dem Schüler einen neuen Ausgangspunkt ins Lernern findet. Die Rektorin las eine Passage aus dem Kinderbuch „Irgendwie anders“ und knüpfte daran ihre Feststellung, dass „die Schüler in unserer Schule Heimatgefühl benötigen, eine Heimat, in der sie sich wohl und geborgen fühlen können“.
Auch deshalb erhalte die Schule den Namen eines Mannes, der hier Heimat geschaffen habe, Heimat für Schüler, die das Regelschulsystem überfordert habe. Der Sohn des Schul-Namensgebers, der Bad Wildunger Kinderarzt Dr. Mathias Bauer, schilderte das Wesen seines Vaters, dessen Persönlichkeit und Ziele: „Er war ein Kämpfer, ein friedlicher Kämpfer.
Er verstand das nicht als Widerspruch. Er kämpfte unermüdlich für seine Ziele und seine Ideale mit friedlichen Mitteln“. Sein Vater habe sich mit Nachdruck für Schwächere, Benachteiligte und vor allem für Kinder eingesetzt. Stets habe er gesagt: „Respektiere deine Schüler, dann respektieren sie dich auch“.
Sein Vater sei immer Vorbild gewesen, sein Motto: „Die Hälfte der Erziehung ist Vorbild, die andere Hälfte Überlistung“. Die Schulsprecherinnen Ekaterini Sidiropoulou und Lisa Bade: „Wir alle haben uns viele Gedanken gemacht, um einen Namen für unsere Schule zu finden, der zu ihr besser passt.
Mathias Bauer liebte Kinder sehr, er machte es möglich, dass es unsere Schule gibt. Deshalb sind wir Schüler stolz darauf, seinen Namen für unsere Schule gewählt zu haben“.

WLZ, 22.2.2010

Feier: Veith-Weinberg-Schule heißt nun Mathias-Bauer-Schule

Bad Wildungen. „Unser Motto jetzt und auf Dauer, wir starten durch mit Mathias Bauer“ – so sangen Kinder der Schule zur Begrüßung der Gäste eines Festaktes zur Umbenennung der bisherigen Veith-Weinberg-Schule.

Die Gäste des Festaktes freuten sich über einer Vorführung der Tanz-AG der neu benannten Mathias-Bauer-Schule. Foto: Werner Senzel

Die Schüler hatten nicht nur ein Lieder und Tänze eingeübt, sondern hatten auch Schilder gemalt und einen Film mit einer Umfrage gedreht: Wer ist denn dieser Mathias Bauer?
Rektorin Iris Paltinat beantwortete diese Frage und erklärte auch, warum es zur Umbenennung gekommen ist. Leider habe sie den Namensgeber nicht persönlich kennen gelernt, „aber es muss ein wundervoller Mensch gewesen sein“, so voll Elan und kindzentrierter Pädagogik, dass der ehemalige Schulamtsleiter Ehl ins Schwärmen geriet: „Bauer war ein begeisterter Lehrer, ein vom christlichen Menschenbild geprägter Erzieher und nicht zuletzt der Gründervater dieser Schule“.
Paltinat erläuterte, die Schule versuche, ihren Schülern Heimat zu geben, und gemeinsam mit dem Schüler einen neuen Ausgangspunkt ins Lernern zu finden. Die Rektorin las eine Passage aus dem Kinderbuch „Irgendwie anders“ und knüpfte daran ihre Feststellung, dass „die Schüler in unserer unser Schule Heimatgefühl benötigen, eine Heimat, in der sie sich wohl und geborgen fühlen können“. Auch deshalb erhalte die Schule den Namen eines Mannes, der hier Heimat geschaffen habe für Schülerinnen und Schüler, die das Regelschulsystem überfordert haben oder die durch dieses selbst überfordert werden.